Was Sie über Karies wissen sollten


Karies ist eine Infektionskrankheit

Sie wird normalerweise von der Mutter auf den Säugling übertragen, z.B. durch den Schnuller, durch das von der Mutter abgeleckte Löffelchen, durch Küsse etc. Der verantwortliche Keim heisst "Streptococcus mutans". Er kann medikamentös behandelt werden durch "Chlorhexidinlösung" zum Spülen.
Konsequentes, systematisches Zähneputzen mit Zahnbürste, Zahnseide und eventuell Zahnzwischenraumbürstchen daheim und regelmäßige Prophylaxe bei Ihrem Zahnarzt kann diesen Keim im Zaum halten!

Die Tatsache, daß Sie selbst in Ihrem Mund noch kein "Loch" bemerkt haben, sagt noch nicht, daß Sie keine Karies haben. Sie breitet sich oft vom Zahnzwischenraum aus, wenn Sie nicht mit der Zahnseide arbeiten, um die Zahnzwischenräume belagfrei zu halten. Die Karies im Zahnzwischenraumbereich kann oft nur durch eine Röntgenuntersuchung festgestellt werden ( siehe Bild links unten ), ebenso wie eine Karies, die sich unter alten Füllungen oder am Rand einer Krone befindet.
Eine weitere Schwachstelle und Eintrittspforte für den Karieskeim "Stretococcus mutans" sind die kleinen Grübchen auf den Kauflächen der Backenzähne und auf der Rückseite Ihrer Frontzähne. Diese Stellen können im Rahmen der Prophylaxe versiegelt werden, solange sie noch kariesfrei sind ( " Fissurenversiegelung " )
Beispiel für eine vom Zahnzwischenraum ausgehende Karies, der untere Zahn kann nur mehr durch eine Krone erhalten werden.
Typisches Beispiel für eine Fissurenkaries an einer nicht versiegelten Backenzahnfissur


Geben Sie der Karies keine Chance, regelmäßige zahnärztliche Kontrolle, zahnärztliche Prophylaxe und perfekte häusliche Zahnpflege helfen Ihnen, Karies sicher zu vermeiden!
Alle Fotos und Webdesign © Rudolf Dippl

Zahn in der Bildmitte: rechte Kronenseite massive Karies