Was Sie über Füllungen wissen sollten

Verschiedene Füllungsmaterialien:

Amalgam
Gut für den Seitenzahnbereich, haltbar, kaudruckstabil, aber ästhetisch indiskutabel, in unserer Praxis seit vielen Jahren nicht mehr in Gebrauch, gesundheitlich bedenklich, siehe Bild unten

Einfache Kunststoffe
Ohne Adhäsivpräparation, Dentin - und Schmelzbonding gelegte selbsthärtende Kunststoff-Füllungen weisen nach dem Aushärten wegen der Schrumpfung beim Aus- härten von Anfang an einen Spalt auf
einwandfreie Composit-Füllungen legen. Die Kunststoff-Keramik-Gemische müssen schichtweise aufgetragen und mit Licht ausgehärtet werden. Nur dann kann die Randspaltbildung verhindert werden.Siehe Bild unten
3 adhäsive Composit-Füllungen im Oberkiefer

Goldinlays

Diese Methode hat sich seit ca. hundert Jahren bewährt und ist immer noch eine "Top-Versorgung", die Haltbarkeit bei regelmäßiger Prophylaxe und guter häuslicher Pflege beträgt viele Jahre. Der einzige Nachteil ist die störende goldene Farbe. Bild unten

Glasionomerzemente und Compomere
Gut als Langzeitprovisorium vor Inlayversorgung geeignet, aber nicht kantenstabil, nicht kaudruckstabil, nicht zahnfarben, sondern weiß. Siehe Bild unten

Diese Spalten und auch Absplitterungen an einfachen Kunststoff-Füllungen sieht man auf dem Bild oben sehr schön, haltbar wenige Jahre, Verfärbungen an den Randspalten nach kurzer Zeit.

Hochwertige Composit-Füllungen mit adhäsiver Präparation und Adhäsivtechnik gelegt

Durch zusätzliche Arbeitsschritte, nämlich das Abschrägen der Schmelzränder und durch Anätzen von Schmelz und Zahnbein, durch "Bonding" von Dentin und Schmelz können wir haltbare, ästhetisch


Keramikinlays

Keramikinlays sind die derzeit schönste Versorgung und "state of the art", Erfahrung haben wir damit seit 1984, seit der Einführung von Keramikmassen, mit denen Inlays hergestellt werden können. Seit Mitte der 90er Jahre wurde die Empress- Keramik eingeführt, die von der Haltbarkeit wahrscheinlich durchaus mit Goldfüllungen zu vergleichen ist. Voraussetzung ist die adhäsive Befestigung am Zahn. Bei sehr stark zerstörten Zähnen, deren Defekt bis weit unter den Zahnfleischsaum reicht, sind Keramikinlays nicht machbar, da keine absolute Trockenlegung zum "Einkleben" möglich ist.

Empress-2- Keramikinlays vor dem adhäsiven Zementieren
Empress 2-Keramikinlay an einem unteren Prämolaren, ästhetisch, unsichtbar, haltbar

Entscheidende Vorteile von Empress-Keramik:

  • Praktisch keine Temperatur-Empfindlichkeit wie bei Gold nach dem Einsetzen.
  • Abriebverhalten wie beim natürlichen Zahn
  • Sehr gute Ästhetik
  • Bezahlbar
Alle Fotos und Webdesign © Rudolf Dippl